Die wichtigsten Tipps: So erstellen Sie ein Budget für Ihre E-Mail-Marketingkampagne

E-Mail-Marketing

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Obwohl E-Mail ein herkömmliches Marketing- und Kommunikationsmittel ist, hat es alle Stürme von Twitter, Facebook, Slack, Mobile und sogar RSS überstanden. Was E-Mail dabei geholfen hat, dauerhaft ein wertvolles Medium zu bleiben, ist ihre periodische Entwicklung. Von reinen Textnachrichten bis zu hochgradig zielgerichteten und automatisierten E-Mails werden nun Features wie HTML- und CSS-codiertes Design, Interaktivität, Videos und sogar Live-Feeds beherrscht. Kein Wunder, dass die Anzahl weltweiter E-Mail-Nutzer bis 2023 auf 347 Milliarden steigen soll. Darüber hinaus bezeichnen laut Adestra 68 % der Teenager und 73 % der Milennials E-Mails als ihr bevorzugtes Kommunikationsmedium.

Aus Sicht des Marketers liegt der Hauptnutzen darin, dass der ROI von E-Mail-Marketing herausragend ist: laut Litmus-Research kommen für jeden investierten Dollar 38 Dollar zurück. Im Durchschnitt gibt ein mittelständisches Unternehmen 900-1000 Dollar monatlich für E-Mail-Marketing ausgeben, wenn es seine Kampagnen selbst verwaltet, und 300-500 Dollar monatlich bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur.

Wie viel also sollte man in E-Mail-Marketing investieren? Welche Faktoren bestimmen, welche Summe Sie für E-Mail-Marketing ausgeben? Legen wir das doch einmal fest:

 

Wie akkurat ist Ihre E-Mail-Liste?

Ihre Liste muss organisch gewachsen sein und aus Abonnenten bestehen, die sich für Ihre E-Mails entschieden haben. Inaktive Abonnenten in Ihrer Liste können die Ergebnisse Ihrer E-Mail-Kampagnen zurückgehen lassen. Stellen Sie sicher, dass Sie den besten ROI aus Ihren E-Mail-Kampagnen erzielen, indem Sie die Liste regelmäßig bereinigen. Es gibt Tools, mit denen Sie ungültige E-Mail-Adressen und inaktive Abonnenten identifizieren können – überlegen Sie, in diese Tools zu investieren.

Wie weit gehen Sie mit Ihrem E-Mail-Design?

Bevor Sie ein Template wählen, müssen Sie zuerst das Ziel Ihrer E-Mail festlegen. Reicht ein wiederverwendbares, bereits existierendes E-Mail-Template, oder sollten Sie eher in ein individuelles, einmaliges Design investieren? Detailliert gestaltete E-Mails oder solche mit interaktiven Features kosten mehr Geld, außerdem müssen Sie sicherstellen, dass die Template responsiv auf allen Endgeräten ist. Die meisten Agenturen entwerfen benutzerdefinierte E-Mail-Templates entweder nach einem Pauschalsatz oder nach Stunden und helfen Ihnen auch dabei, die Designs in Ihren E-Mail-Provider zu integrieren.

Investieren Sie in Berichte und Analysen zur Kampagnenleistung?

Sie müssen auf jeden Fall die Ergebnisse Ihrer E-Mail-Kampagnen analysieren, denn es hilft Ihnen zu erkennen, wie gut oder wie schlecht Ihre Kampagnen performen. E-Mail-Volumen, Öffnungs- und Click-Through-Raten sowie die Konversionsrate müssen gemeinsam mit A/B-Test zu Betreffzeilen, Header, Design-Elementen, Text und CTA getestet werden. Dafür gibt es Tools, die Ihnen langfristig helfen werden, Ihre Resultate zu maximieren, indem Sie Ihnen Informationen über die Leistung Ihrer E-Mails geben und Ihnen dabei helfen, diese entsprechend anzupassen.

Wie wählen Sie den besten E-Mail-Service-Provider?

Ein E-Mail-Service-Provider (ESP) hilft Ihnen dabei, E-Mails zu versenden, die genau auf Ihre Kundennische ausgerichtet sind, sichert die Zustellung und liefert verfolgbare Ergebnisse. Die meisten Zustellprobleme werden mit E-Mail-Listen in Verbindung gebracht, aber der richtige ESP kann viele Probleme durch eine gut überwachte IP-Adressliste lösen. Durch die von Ihnen gewählte E-Mail-Plattform legen Sie fest, wie viel Geld Sie für das E-Mail-Marketing ausgeben werden. Sie müssen sich auf Ihre Anforderungen konzentrieren und die verfügbaren Optionen checken, um die beste Wahl zu treffen. Empfohlen wird, dass Sie einen ESP wählen, der Ihnen ermöglicht, eine E-Mail-Abschaltstrategie durchzuführen und diejenigen Abonnenten entfernt, die über einen langen Zeitraum inaktiv waren.

Warum ist ein E-Mail-Marketingmanager oder eine –agentur wichtig?

Eine E-Mail-Kampagne zu managen, kann eine entmutigende Aufgabe sein. Agenturen für E-Mail-Marketing sorgen für eine fachgerechte Abwicklung Ihres E-Mail-Marketingprogramms, aber auch ein interner Manager kann diese Aufgabe durchführen. Bevor Sie sich für einen der beiden entscheiden, müssen Sie die jeweiligen Kostenfaktoren prüfen. Wenn Sie ein Budget für die professionelle Handhabe Ihres E-Mail-Marketings bereitstellen, kann das für Ihr Unternehmen von großem Nutzen sein. Die meisten Agenturen berechnen monatlich eine feste Summe für ihre Dienstleistungen und legen ein bestimmtes Volumen an zu versendenden E-Mails pro Monat fest.

 

Zusammenfassung mit einer „Checkliste zum Budget-Aufbau“

  • Weisen Sie 16 % des gesamten Marketingbudgets dem E-Mail-Marketing zu und bauen Sie es auf, indem Sie die Liste der in den letzten zwei Jahren hinzugekommenen Abonnenten zugrunde legen.
  • Wählen Sie je nach Bedarf zwischen wiederverwendbaren und individuellen E-Mail-Templates und investieren Sie entsprechend.
  • Nutzen Sie Tools um die Leistung Ihrer E-Mail-Kampagnen zu messen. Das hilft Ihnen sowohl dabei, die Lücken herauszufinden, als auch den besten ROI zu erhalten.
  • Schreiben Sie Ihre Anforderungen auf, um die beste ESP-Option für Sie zu finden.
  • Ihre Erfahrungen und Vertrautheit mit E-Mail-Tools und -Technologie ist vielleicht nicht ausreichend – entscheiden Sie sich für eine professionelle Abwicklung durch eine Agentur oder einen internen Manager.

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