Nennen Sie es nicht Comeback: Drip-Kampagnen gibt es schon seit Jahren

Lead-Nurturing

Ich weiß, was Sie jetzt denken: Drip-Kampagnen? Die sind ungefähr so wichtig wie Michael Bolton.
Die Sache ist allerdings die: Michael Bolton ist immer wichtig!

Tatsächlich sind die Konzepte, die hinter Drip-Kampagnen stecken, also regelmäßige Kommunikation mit Kunden und potenziellen Kunden, so wichtig wie eh und je. Der Unterschied besteht darin, dass dieser Prozess durch Marketing-Automation wesentlich ausgeklügelter geworden ist.

Anstatt immer am selben Tag in der Woche dieselbe Serie an E-Mails an dieselben Personen zu schicken, können Sie nun Ihrer Zielgruppe wertvolle, personalisierte Kommunikation anbieten – basierend auf Aktionen der Kunden, von ihnen angesehenen Content oder Segmenten, in die sie passen. Während also die Idee des traditionellen Drip-Marketings sich veraltet anhören mag, gibt es immer noch viele Schlüsselbereiche, in denen es sehr nützlich sein kann.

 

Wer sollte Drip-Kampagnen nutzen? Und wann?

Gute Fragen!

E-Mail-Drip-Kampagnen eignen sich hervorragend für neue Unternehmen mit wenigen zukünftigen Kunden oder mit kleinen Marketingabteilungen. Sie sind ebenfalls ideal für Marketer, die gerade am Anfang Ihrer Karriere stehen.
Das liegt daran, dass sie im Allgemeinen kosteneffektiv, einfach einzurichten und durchzuführen sind. Da sie sich darauf konzentrieren, was gerade passiert, ist eine langfristige Planung nur begrenzt erforderlich. Außerdem werden nicht viele Leute zur Durchführung benötigt.

Kurz gesagt: Sie müssen lediglich Unterhaltungen erstellen, eine Versandfrequenz bestimmen und Ihre Nachrichten versenden. Und schon erhalten Sie die Möglichkeit, regelmäßig mit Ihren zukünftigen Kunden in Kontakt zu treten und diese mit genug Informationen zu füttern, dass diese etwas kaufen.

Drip-Marketing kann besonders effektiv sein, wenn Sie:

  • einen kalten Sales-Lead zurückgewinnen: Hat sie ein ehemals vielversprechender potenzieller Kunden plötzlich kurz vor der Ziellinie verlassen? Durch eine Serie an Drip-E-Mails können Sie ihm aufzeigen, wie Ihr Produkt ihm bei der Problemlösung helfen kann. So können Sie sein Kaufverlangen wieder verstärken und ihn doch noch durchs Ziel bringen.
  • Denkanstöße geben: Sie sind sich nicht ganz sicher, was Ihre potenziellen Kunden interessiert oder wo sie sich im Kaufzyklus befinden? Wenn Sie durch eine E-Mail-Drip-Kampagne stets aktuelle Denkanstöße geben, können Sie diese Antworten vielleicht bekommen. Außerdem sorgen Sie dafür, dass Ihre Marke im Bewusstsein Ihrer potenziellen Käufer bleibt.
  • Kunden-Newsletter versenden: Sind Sie auf der Suche nach mehr Cross-Selling- und Upselling-Möglichkeiten? Dann sind Drip-E-Mails in Form von Kunden-Newslettern vielleicht genau Ihr Ding. Indem Sie regelmäßig für frische Einblicke sorgen, können Sie die Schmerzpunkte der Kunden aufzeigen und Lesern neue Produkte vorstellen, die ihnen bei der Lösung dieser Probleme helfen können.Und in jedem Fall bietet Drip-Marketing Ihrem Unternehmen eine großartige Möglichkeit, die Menschen regelmäßig daran zu erinnern, warum sie Ihre Marke überhaupt interessant finden.

Worum es bei Drip-Kampagnen eigentlich geht

Ganz egal, wie Sie sie letztendlich einsetzen – woran Sie immer denken sollten ist, dass Drip-Kampagnen in erster Linie dazu dienen, Beziehungen aufzubauen und Leads zu pflegen. Um das zu erreichen, müssen Ihre Unterhaltungen konstanten Wert bringen.

Ihre Zielgruppe sollte darauf vertrauen, dass Sie das, was Sie versprochen haben, auch liefern. Ihre Nachrichten sollten auf die Bedürfnisse Ihrer Leser eingehen. Ihr Angebot sollte über mehrere Kanäle hinweg einheitlich sein. Und Ihre Kampagnen sollten fortlaufend getestet und optimiert werden, um die maximale Durchschlagskraft zu erzielen.

Tun Sie das alles nicht, werden Sie die meisten Klicks in Ihren E-Mails für „Abbestellen“ bekommen.

Laden Sie sich hier „Tests und Optimierungsmöglichkeiten für Lead-Generation“ herunter.