Modern Marketing

Überwinden Sie 5 Ängste des Marketings

By:

Um die Möglichkeiten, die Marketing heute bietet, zum vollen Vorteil auszunutzen, müssen Marketer einige Ängste überwinden, die sie zurückhalten. In diesem Blog erfahren Sie, wie Sie die ersten Schritte unternehmen.

Sich bei Gefahr totzustellen mag in der Tierwelt funktionieren – aber Angst durch Aktion zu ersetzen ist die einzige Überlebenstaktik in der Menschenwelt. Darüber hinaus ist es der einzige klare Kurs, den Marketer in der digitalen Welt nehmen können.

Seit Jahren haben Marketer lang und breit über verlockende Ideen, Technologien und Ziele gesprochen, so wie übergreifende Personalisierung und Marketing mit Künstlicher Intelligenz. Doch bei dem ganzen Gerede gibt es nur wenige Unternehmen, die wirklich solche Gelegenheiten beim Schopf packen – meist aus Angst vor Risiko, Versagen oder einfach dem Unbekannten. Doch diese kühnen Marketer, die solche schwierigen Handlungen (wenn auch sogar nur in winzigen Schritten) vornehmen, kommen zu den gewünschten Ergebnissen.

Mutige Marketer fangen in vielen Bereichen an, Barrikaden einzureißen. Und das nicht aus Spaß, sondern weil es sein muss: es ist die einzige Möglichkeit, mit den heutigen rapiden Veränderungen Schritt zu halten und das Engagement mit Kunden kontinuierlich zu verstärken. Die Zeit zu handeln ist also genau jetzt.

Fünf Ängste, denen sich Marketer sofort stellen sollten

Marketer müssen sich selbstbewusst bewegen und alle Ängste in den folgenden fünf Bereichen ausmerzen, wenn Sie bedeutungsvoll bleiben wollen. Und so fangen Sie damit an:

1. Angst vor Technologie

Die schiere Menge an Marketingdaten, die es heute gibt, ist sowohl beängstigend als auch begeisternd. Marketers müssen alle Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, im Ganzen annehmen und genau hinhören, was sie ihnen sagen. Allerdings haben die meisten Marketer nur 30 % ihrer Technologie-Stacks integriert. Das heißt, all diese schicken Marketing-Technologien, in die Sie investiert haben, bekommen nur Zugriff auf einen Bruchteil des Gesamtbilds – und das bedeutet, dass Sie sehr wahrscheinlich ebenfalls nur einen Bruchteil sehen. Kühne Marketer scheuen sich nicht davor, komplexe Technologien anzufassen, zusammenzubringen und versteckte Einblicke in die Daten zu erhalten, die andere Marketer übersehen würden.

2. Angst vor Personalisierung

Die meisten Marketer würden zustimmen, dass es sich auszahlt, auf Personalisierung zu setzen – viel mehr als darauf, den Kunden mit Werbung totzuschmeißen. Die Angst vor Personalisierung kriecht einen dann an, wenn das bloße Ausmaß der Sache deutlich wird. Fangen Sie also klein an. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kunden gründlich kennen und verstehen, was von Ihrem Unternehmen erwartet wird. Finden Sie dann heraus, welche Dinge personalisiert werden müssen und welches Ziel Sie zu erreichen hoffen (z. B. gestiegene Folgekäufe, mehr Upselling). Dann suchen Sie schließlich drei oder vier personalisierbare Dinge heraus, die Ihnen dabei helfen können, dieses Ziel zu erreichen, und fügen Sie sie in einen einzelnen Kanal, eine Kampagne oder Marketingtaktik ein. Personalisierung ist zugegebenermaßen ein großes Feld, und sogar wenn Sie nur Ihren kleinen Zeh in diesen großen Pool tauchen wollen, wird eine respektable Menge an Ressourcen benötigt. Aber bevor Sie nicht irgendwo anfangen, kann es sich nicht auszahlen.

3. Angst vor KI

Künstliche Intelligenz ist ein Feld, das von Ängsten geradezu überfrachtet ist. Welcher Marketer würde es jemals einer Maschine erlauben, die Kontrolle über seine Message zu übernehmen? Und doch haben wir mir Daten als irgendjemand überhaupt nur ermessen kann, also müssen wir Möglichkeiten finden, KI so zu nutzen, dass wir unsere eigene Effektivität ausweiten. Der erste Schritt ist die Aufklärung, damit das Unternehmen beginnen kann, sich auf den Zeitpunkt vorzubereiten, wenn Künstliche Intelligenz die Norm ist. Dann sollte die Einbindung ebenso wie bei der Personalisierung in kleinen Schritten voranschreiten. Brechen Sie KI nicht übers Knie. Suchen Sie sich einen Anwendungsfall heraus, den Sie mit geringem Risiko nutzen können, und erarbeiten Sie daraus die Fachkenntnis und den Geschäftsfall, um mit KI in anderen Bereichen weiterzumachen.

4. Angst vor Zusammenarbeit

Das Marketing muss die durchgängige Käuferreise im Griff haben oder beeinflussen, und zwar in allen Berührungspunkten der Kunden. Aber selbst kühne Marketer können das nicht alleine schaffen. Partnerschaften quer durch den Vorgang sind daher zwingend notwendig, insbesondere mit dem Vertrieb, dem Kundendienst und anderen Teams, die im direkten Kontakt mit Kunden stehen. Jeder, der involviert ist – nicht nur das Marketing – muss seine Ängste, an Boden zu verlieren, überwinden. Ziel muss es sein, Partnerschaften aufzubauen, die auf gegenseitigem Geben und Nehmen basieren und in der niemand Erster unter Gleichen ist. Und doch ist der Marketer derjenige, dessen Verantwortung es ist, solche Partnerschaften real werden zu lassen, indem er das lauteste, effizienteste und wirkungsvollste Sprachrohr für durchgängiges Kundenengagement ist.

5. Angst vor Beweisen

Zu guter Letzt müssen mutige Marketer Hindernisse überwinden, indem sie beweisen, wo der Marketingwert liegt und wie Marketer zu wachsenden Umsätzen und Gewinnen beitragen. Noch vor Jahren war es unmöglich, den Marketingwert nachzuweisen, aber die digitale Welt hat uns geholfen, Dinge wie Beitrag zu Pipeline und Gewinn ans Tageslicht zu holen und so den Marketingwert zu verteidigen. Jetzt ist es an der Zeit, in die Offensive zu gehen. Heutzutage sucht ein furchtloser Marketer genau diese Debatte und hat die Tools, Messungen und Analysen zur Hand, um nicht nur das Marketing-Budget zu verteidigen, sondern um sogar das skeptischste Vorstandsteam dazu zu bringen, dem Marketing mehr zur Verfügung zu stellen.

Furchtlose Marketer sind keine seltene Rasse. Die Fähigkeiten liegen in jedem von uns. Die Tools, um kühnes Marketing zu unterstützen, sind verfügbar. Das einzige, was es braucht, ist der Wille zu handeln.