Abstimmung von Vertrieb und Marketing

So generieren Sie die Leads, die der Vertrieb wünscht, mit Paid Social

By:

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade das Budget genehmigt bekommen, um eine neue Social-Media-Kampagne zu launchen. Als Marketer suchen Sie immer nach Möglichkeiten, um das Endergebnis zu beeinflussen – und wie funktioniert das besser, als wenn Sie einen stetigen Strom an potenziellen Neukunden hervorbringen? Also ist es jetzt an der Zeit, mit Werbung loszulegen und zuzuschauen, wie Ihre Leads sich in Einnahmen verwandeln, stimmt’s?

Nicht wirklich.

Während eine große Menge an Leads zweifellos gut sein kann, reicht es nicht aus. Nach einer Studie von eMarketer gehört zur höchsten Priorität der B2B-Marketer, die Lead-Qualität zu erhöhen, während die Erhöhung der Menge nur an dritter Stelle der Wichtigkeit steht.

Es reicht nicht aus, einfach nur irgendwelche Leads zu sammeln – sogar, wenn es wirklich viele sind – es müssen die richtigen Leads sein, damit der Vertrieb aktiv werden kann.

In diesem Post werde ich aufzeigen, wie das Marketing eine großartige Paid-Social-Anzeigenkampagne kreieren und gleichzeitig so mit dem Vertrieb zusammenarbeiten kann, dass ganz sicher beide Seiten mit den so generierten Leads glücklich sind.

Erstellen Sie Anzeigen, die den Klick wert sind

Seien wir ehrlich: wenn Sie keine aussagekräftigen Anzeigen erstellen können, ist Ihre Kampagne zum Scheitern verurteilt – und kein noch so hohes Budget wird das ändern.

Es gibt mehrere wichtige Faktoren in diesem Prozess:

Text

Unabhängig vom sozialen Netzwerk, in dem Sie sich befinden, wollen Sie, dass Ihr Anzeigentext für Interaktion sorgt. Schreiben Sie in einem fröhlichen, unterhaltsamen Ton und behalten Sie im Hinterkopf, dass am anderen Ende Menschen sitzen, zu denen Sie sprechen. Sorgen Sie dafür, dass Sie die Bedürfnisse und Probleme Ihres Publikums ansprechen. Und teilen Sie umsetzbare Tipps, aber versuchen Sie, nicht von oben herab zu handeln.

Design

Kombinieren Sie Ihren Text mit wunderschönen Bildern, um Ihre Anzeigen herausstechen zu lassen. Wenn vorhanden, setzen Sie relevante Videos ein – wenn nicht, reichen auch Fotos. Das menschliche Auge registriert Bilder vor Texten, also sorgen Sie für echte Hingucker.

Content mit beschränktem Zugang

Jetzt, wo Sie Aufmerksamkeit erregt haben, leiten Sie potenzielle Kunden auf eine Landingpage oder ein Anzeigenformular weiter, um grundlegende Kontaktinformationen gegen wertvolle Inhalte auszutauschen. Einige Menschen werden Sie an dieser Stelle verlieren, aber diejenigen, die bleiben, sind ganz eindeutig interessiert und somit sehr wahrscheinlich großartige Leads.

Finden Sie nur die richtigen Leute

So, Sie haben nun blendend aussehende Anzeigen mit überzeugendem Content erstellt, also ist Ihr Job erledigt, oder? Falsch – denn es geht nicht nur darum, was Sie zu sagen haben, sondern es kommt darauf an, wer es sieht. Wenn Sie für ein zu breites Publikum werben, werden Sie Ihr Budget für qualitativ minderwertige Leads verpulvern.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Um Ihre Zielgruppe effektiv ansprechen zu können, müssen Sie sie kennen. Es ist wichtig, Standort, Interessen, Berufsbezeichnung und andere demographische Merkmale genau zu definieren und sich darauf zu einigen, bevor Sie mit der Werbung anfangen.

Wer kauft?

In vielen Fällen sind der Endnutzer und der Käufer unterschiedliche Personen. Wenn es Ihr Ziel ist, ins Bewusstsein zu rücken, kann es eine gute Idee sein, die Endnutzer anzusprechen. Wenn Sie aber auf Konversionen aus sind, werden Sie von den Endnutzern nur leere Klicks bekommen.

Timing ist alles

Es erfordert zwar mehr Aufwand, aber es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie das Timing Ihrer Anzeige überwachen. Wenn Ihre Zielgruppe nur zu bestimmten Zeiten online ist, wollen Sie Ihre Anzeige in genau diesem Zeitraum anzeigen – alles andere wäre verschwendetes Budget. Einige Anzeigen können von aktuellen Ereignissen beeinflusst werden, daher ist es wichtig, deren Timing zu überwachen und so Kontroversen zu vermeiden.

Arbeiten Sie zusammen, um den Ablauf zu verfeinern

Die Leads zum Vertrieb weiterzuleiten ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte besteht darin herauszufinden, was zur Verbesserung zukünftiger Leads funktioniert und was nicht. Dafür brauchen Sie Feedback vom Vertrieb – sonst ist es nicht möglich, qualifizierte Leads zu erschaffen.
Ich habe einmal an einer Facebook-Werbeanzeigenkampagne gearbeitet, mit der Anfragen für eine kostenlose Testversion generiert wurden. Doch mein Vertriebsteam hat seine Interaktionen mit zukünftigen Kunden nicht regelmäßig aufgezeichnet. Ich hörte Anekdoten, dabei brauchte ich Lead-Konversion und Engagement, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Vertrieb sagte mir unablässig, er bräuchte qualifizierte Leads, aber er hielt seinen Teil der Abmachung nicht ein, um diese Forderung in die Tat umzusetzen. Ohne die richtigen Informationen war es mir nicht möglich, die Anzeigenkampagne so zu ändern, dass der Vertrieb die gewünschten Leads bekommen konnte.

Um diese Situation zu vermeiden, sollten Sie vor dem Kampagnenstart klare Aufgaben und Zuständigkeiten festlegen und gleichzeitig die Rechenschaftspflicht betonen. Wenn Sie das richtig angehen, können Sie eine positive Feedback-Schleife aufbauen, in welcher das Vertriebsfeedback dabei hilft, die Parameter zur Ansprache der gewünschten Leads mitzugestalten. Indem Sie sowohl die Muster der Leads, die konvertieren als auch derjenigen, die abspringen, aufzeichnen und analysieren, werden Sie bestens ausgerüstet, um Ihre Anzeigen und auch das Targeting für künftige Erfolge zu optimieren.

Fazit

Bezahlte Social-Media-Kampagnen bieten eine großartige Möglichkeit, um neue Geschäfte zu generieren – aber nur, wenn sie richtig durchgeführt werden. Leads zu bekommen ist einfach, aber nur die richtigen Leads bringen Ergebnisse.

Was halten Sie von meiner Vorgehensweise? Konnten Sie Marketing und Vertrieb schon dazu bringen, in Ihren Bemühungen zur Lead-Generation zusammenzuarbeiten? Lassen Sie uns in den Kommentaren weiter darüber sprechen.