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Die nächste Generation des Influencer-Marketings

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Immer mehr Marketer machen sich heutzutage Influencer-Marketing zunutze. Warum? Weil Influencer-Marketing das Potenzial hat als ein neuer, beziehungsbasierter Kanal zu fungieren, mit dem man neue Zielgruppen erreichen und die Glaubwürdigkeit bei bestehenden Zielgruppen vertiefen kann.

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Influencer-Marketing kann eine harte Nuss sein. Man kann sehr leicht in die Falle tappen, einfach nur willkürliche Handlungen im Influencer-Marketing vorzunehmen, ohne eine wirkliche Beziehung aufzubauen oder einen Wertaustausch für die Personen anzubieten, die Sie als Influencer in Ihrem Bereich identifizieren.

Da Influencer-Marketing unter Marketern immer übliche wird, müssen innovative Marketer seine Entwicklung verfolgen, verstehen und mit ihr Schritt halten. Der aktuelle Bericht Influencer 2.0: The Future of Influencer Marketing (englisch) von TopRank Marketing, Traackr und Altimeter Group zeigt, wie Influencer-Marketing sich entwickelt – möglicherweise in ein Feld namens Influencer Relations.

Hier sind vier Top-Schlüsselerkenntnisse aus Influencer 2.0: The Future of Influencer Marketing:

 

1. Die meisten Marketer sehen Influencer-Marketing als strategisch an (fast 75 %), aber nur 24 % der Marketer haben ein „Allzeit-bereit“-Programm, während nur 5 % es in alle Aktivitäten integriert haben.

Das ist ein Indikator für eine frühe Reife im Influencer-Marketing. Marken, Unternehmen und Marketer verstehen das Potenzial, das hinter dem Einbinden von Influencern steckt, aber ihnen fehlen möglicherweise die Ressourcen, um daraus einen Teil der übergeordneten Strategie zu machen. Stattdessen bauen sie es entweder als Basisbemühung eines Unternehmens ein oder als Erweiterung bestehender PR-Planungen. Das ist zwar ein guter Anfang – doch die Arbeit auf einem solchen taktischen/individuellen Kampagnenlevel kann manchmal die Entwicklung eines nachhaltigen Influencer-Marketing-Programms behindern, da die übergreifenden strategischen Auswirkungen nur schwer nachzuweisen sind.

2. Das Influencer-Marketing ist nicht in einer Abteilung angesiedelt. Tatsächlich geben mehr als zwei Drittel (80 %) der Umfrageteilnehmer an, dass sich mittlerweile drei oder mehr Abteilungen mit Influencern beschäftigen.

Influencer finden sich in ganz unterschiedlichen Bereichen: führende Marken, Content- und Social-Media-Kenner, Analysten und sogar unter Kunden, die Unternehmen empfehlen. Weil deswegen unterschiedliche Abteilungen daran arbeiten, die Influencer-Beziehungen in ihrem Umfeld zu stärken ist es wichtig, als Unternehmen eine holistische Strategie zu haben. Eine Möglichkeit, auf derselben Linie zu bleiben, besteht in regelmäßigen Treffen, um gemeinsame Ziele und Schlüsselverantwortlichkeiten zu verstehen – vielleicht in einem Ausschuss mit einem Interessensvertreter pro Abteilung.

(Schaubild: Wo hat sich Influencer-Marketing als besonders einflussreich gezeigt)

3. Marketer wollen, dass Influencer-Marketing ihnen dabei hilft, sich geschäftsfeldübergreifend und über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg zu engagieren. Die Hauptziele und die Zukunft des Influencer-Marketings konzentrieren sich auf Fürsprache (94 %) und Bekanntheit (92 %)

Diese Statistik zeigt beispielhaft, wie Marketingexperten ihr Denken und ihre Strategien für Influencer-Marketing weiterentwickeln. Anstatt Influencer-Marketing lediglich als eine Taktik zu sehen, mit der man bestimmte Botschaften vermitteln kann, schauen Marketer das gesamte Unternehmen und den Lebenszyklus des Kunden an, damit sie die ganze Bandbreite an Vorteilen des Influencer-Marketing nutzen können.


(Schaubild: 10 Ziele des Influencer-Marketing)

4. CMOs führen die digitale Transformation innerhalb der Unternehmen an – und das steht und fällt mit echtem Engagement.

Wie unser CEO Steve Lucas kürzlich in seinem Blog erwähnt hat, befinden wir uns im Zeitalter der Engagement Economy, die echtes, authentisches Engagement verlangt. Bei der digitalen Transformation geht es nicht um Prozesse, Technologie oder sogar um Verkauf und Marketing – es geht darum, Ihr Unternehmen so im Kern zu transformieren, dass Erfahrungen geschaffen werden, die sich echt und menschlich anfühlen und die auf Vertrauen und Zuwendung basieren. Dieser Bericht zeigt mit folgender Aussage, auf welche Weise Influencer-Marketing eine Schlüsselkomponente dieser Veränderung ist: „Je menschlicher das Marketing wird, desto menschlicher kann auch die digitale Transformation werden.“

 


(Schaubild: Welche Führungskraft leitet die Initiative zur digitalen Transformation?)

Je weiter sich das Influencer-Marketing entwickelt, desto stärker wird es auf Beziehungen ausgerichtet sein und als eine strategische Säule für die gesamte Organisation fungieren – vom Content über die Kundenbindung bis hin zur Mitarbeiterfürsprache. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Influencer-Marketing in heutigen Unternehmen praktiziert wird und wo es zukünftig am wirkungsvollsten sein könnte, dann schauen Sie sich unbedingt Influence 2.0: The Future of Influencer Marketing.