E-Mail-Marketing

Stehen die richtigen E-Mail-Kennzahlen bitte einmal auf?

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Sie haben solide Daten aus Ihrer letzten E-Mail-Marketingkampagne erhalten, aber sind das die tatsächlichen Indikatoren für Erfolg – oder tun die nur so? Es gibt da draußen einige Schlüsselkennzahlen im Marketing, die – bei falscher Interpretation – fälschlicherweise eine positive Rendite Ihrer Kampagnen anzeigen. Daher ist es wichtig zu wissen, was Sie testen und wie.

In diesem Blog werde ich einige irreführende Kennzahlen zusammen mit den richtigen Erfolgskennzahlen für das E-Mail-Marketing aufdecken, um sicherzustellen, dass Sie nicht untergehen.

Diese E-Mail hat super funktioniert! Lasst uns denselben Content noch mal verwenden!

Früher habe ich mich auf jeder Party, zu der ich eingeladen wurde, als Batman verkleidet. Eine Zeitlang wurde gelacht und mir auf die Schulter geklopft und ich habe jede Sekunde der Aufmerksamkeit genossen – bis ich einen Abend begrüßt wurde mit: „Oh. Du machst das immer noch, hm?“ Am nächsten Tag habe ich mein Party-Outfit in den Ruhestand geschickt. Warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte aus meinen ‚gloriosen Partyzeiten’? Die Menschen langweilen sich, wenn sie immer dasselbe sehen! Lernen Sie von Ihren Erfolgen, analysieren Sie, was funktioniert und wenden Sie das auf neue Inhalte an, so dass Sie Ihre Kreativität stets spielen lassen. Probieren Sie mal das neue Video-Marketing aus oder sorgen Sie mit einem neuen Schreibstil oder einer neuen Art der Ansprache für frischen Wind. Seien Sie auf gute Weise unvorhersehbar. Das ist für Ihr Publikum viel aufregender.

Tipp #1: sorgen Sie für Frische.

Wirklich wichtig: Die Betreffzeile

Sie wissen, dass die Betreffzeile die Öffnungsrate Ihrer E-Mails beeinflusst. Aber messen Sie, wie sie sich auch auf weitere Kennzahlen wie Clicks, Click-to-open-Rate und Abmelderate auswirkt? Stellen Sie sich Ihre Betreffzeile wie den Handschlag zur Begrüßung vor einer Diskussion vor: Seien Sie transparent, direkt und interessant. Schauen Sie sich diese Tipps zu Betreffzeilen an, die Ihnen helfen können, Ihren Text und die Erfahrung des Empfängers zu verbessern. Eine gute Betreffzeile kann die Neugier des Empfängers wecken. Eine großartige hat die volle Aufmerksamkeit. Hohe Öffnungsraten stehen allerdings nicht im klaren Verhältnis zu hohen Click-to-open-Raten. Daher müssen wir uns das allgemeine Engagement anschauen.

Tipp #2: Schauen Sie sich das Gesamtbild an.

Mit der Click-through-Rate die E-Mail-Performance messen

Click-through-Rate (CTR) heißt einmalige Klicks/empfangene E-Mails. Diese Kennzahl zeigt Ihnen, wie die gesamte E-Mail sich gemacht hat, aber nicht unbedingt, wie Text und Bilder innerhalb der E-Mail gewirkt haben. Die CTR spielt nicht in die Zustellbarkeit hinein. Um zu messen, wie der Content der E-Mail angekommen ist und was er bewirkt hat, müssen Sie die Click-to-open-Rate anschauen. Diese bezeichnet einmalige Klicks/einmalige Öffnung der E-Mails – das heißt, hier erfahren Sie, was die E-Mail geleistet hat, nachdem sie geöffnet wurde.

Wenn Sie in einem Supermarkt etwas zum Probieren anbieten, dann …

  • … sind Sie ein Held.
  • … ist die Click-through-Rate die Anzahl der Menschen, die zustimmend nicken, bevor sie probieren.
  • … ist die Click-to-open-Rate die Anzahl der Kopfnicker, die Sie bekommen, nachdem probiert wurde.

Sicher, die Menschen mögen vielleicht die Idee einer Backmischung für Quinoa-Käse-Kräuter-Muffins, aber wenn sie probieren und in hohem Bogen ausspucken, werden Sie definitiv nichts davon verkaufen. Auf der anderen Seite mag der Anblick des angerührten Muffinteigs den meisten Menschen nicht so appetitlich vorkommen – was die Tatsache verbergen kann, dass diejenigen, die tapfer probiert haben, es absolut köstlich fanden. Wenn Ihre Zustellbarkeit nicht so das Gelbe vom Ei ist, wird Ihre CTR darunter leiden. Trotzdem sagt das nichts darüber aus, was geschieht, nachdem die E-Mail geöffnet wurde. Eine Betreffzeile, die die Kontrolle über die Öffnungsrate behält aber bei der Click-to-open-Rate verliert, ist nicht zwangsweise der Gewinner.

Tipp #3: verwechseln Sie nicht Ihre Klicks!

E-Mail angekommen? Behalten Sie sie im Auge

Weil wir gerade von Zustellbarkeit sprechen: haben Sie sich schon mal ein Paket schicken lassen, das Sie dann ‚clever’ unter der Fußmatte oder unter einem Busch versteckt fanden? Oder vielleicht waren Sie auch zuhause, haben auf das Paket gewartet, aber der Fahrer hat es einfach vor die Tür gestellt ohne zu klingeln? Rein technisch gesehen wurde das Paket durchaus geliefert – aber eben nicht ordentlich.

E-Mails können dasselbe Schicksal erleiden (im digitalen Sinne). Die Zustellbarkeitsrate ist entscheidend für absolut jede Kampagne, die Sie durchführen, denn sie kann zukünftige Kampagnen in der Zustellung beeinträchtigen. Halten Sie sie im Blick, indem Sie weiche (vorübergehend unzustellbare) und harte (dauerhaft unzustellbare) Rückläufer verwalten, Ihr Inboxing (Prozent der E-Mails, die die Inbox erreichen) maximieren und Ihre Listen auf Stand halten. Wenn Sie Ihre gesendeten E-Mails nach Engagement staffeln, werden Sie höhere Zustellbarkeitsraten und ein viel höheres Inboxing sehen.

Tipp #4: vorsichtig behandeln!

Fazit

Verwechseln Sie nicht Ihre Klicks, sorgen Sie für Frische, schauen Sie sich das Gesamtbild an und handeln Sie mit Vorsicht. Mit ein bisschen Testen und Aktualisieren Ihrer Marketingstrategie, werden Sie in kürzester Zeit alles fest im Griff haben. Für weitere Schlüsselkennzahlen empfehle ich Ihnen, diesen knackigen Blogbeitrag vom Marketing-Guru Michael Madden zu lesen. Haben Sie Anmerkungen oder Empfehlungen, die Sie mit allen teilen möchten? Dann freue ich mich auf Ihre Kommentare.