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5 Überlegungen, bevor Sie Ihren MarTech-Stack ausbauen

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2017 ist noch recht neu und vielleicht stecken Sie sogar noch in der Jahresplanung und werfen – wie viele von uns – einen Blick auf Budget, Personen und natürlich Technologie.

Bei dem großen Überfluss an verfügbaren neuen Technologien kann man durch die ganzen glitzernden neuen Sachen schnell abgelenkt werden. Wenn Sie allerdings eine solide Strategie haben, können Sie durch die MarTech-Landschaft navigieren und die besten Lösungen für Ihr Unternehmen adaptieren, um Ihren Stack auszubauen.

Wenn Sie gerade dabei sind, sich mit neuen Technologien für Ihren MarTech-Stack zu befassen, sind Sie hier fünf wichtige Überlegungen, mit denen Sie das meiste aus Ihrer Investition herausbekommen: 

1. Definieren Sie ganz klar Ihre Unternehmensstrategie und -ziele

Wussten Sie, dass – laut Radius – das durchschnittliche Marketing-Team mehr als 17 Tools in seinem Marketing-Technologie-Stack hat? Und laut Scott Brinker von ChiefMarTec gibt es mindestens 3.500 technische Lösungen – rasant gestiegen von über 2.000 im letzten Jahr! Kaufen Sie also kein Tool, nur weil es anscheinend jeder tut. Es ist ausschlaggebend, dass Sie erst Ihre Geschäftsstrategien und -ziele erkennen und dann herausfinden, wie Technologie Ihr Leben einfacher machen kann. In Technologie zu investieren ist ähnlich, wie ein Haustier zu kaufen: Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, oder Sie werden es bald bereuen. Idealerweise sollte ein neues Tool etwas sein, was Sie haben müssen, nicht etwas, das nett zu haben wäre. Dinge, die nett sind, werden meistens recht schnell vernachlässigt.

2. Identifizieren Sie eindeutig Ihren aktuellen und zukünftigen Status

Die Strategie für Ihren MarTech-Stack sollte Ihre kurzfristigen und langfristigen Ziele unterstützen. Sie haben vielleicht einige unerlässliche Geschäftsanforderungen, die sofort in Angriff genommen werden müssen, aber wie werden diese sich im Laufe der Zeit entwickeln? Es ist zwar nicht so einfach, das herauszufinden, aber es ist sehr wichtig, über Ihre aktuellen Geschäftsanforderungen ebenso nachzudenken wie über die in sechs Monaten und sogar in einigen Jahren, damit Sie nicht jedes zweite Jahr alles auseinander pflücken und ersetzen müssen. Dieses Verständnis wird Ihnen dabei helfen, Kompromisse abzuwägen und zu entscheiden, was Sie selbst entwickeln und was Sie kaufen sollen. Ein guter Tipp: Sprechen Sie mit Leuten in einem ähnlichen Unternehmen, die in der Entwicklung etwas weiter voraus sind. So können Sie besser verstehen, was Sie vermeiden, ausprobieren und planen sollten.

3. Bilden Sie Ihren Stack nach Ihren Zielen ab

Um Ihren Stack effektiv abzubilden, führen Sie sich die Technik-Hauptkategorien vor Augen die Sie brauchen, um Ihre Unternehmensziele zu unterstützen. Einige Leute bilden Ihren Stack nach Ihrem Gewinnprozess ab, während andere Ihre Schlüsseltaktiken identifizieren. Hier sind zwei generische Beispiele:

Abbildung nach Kategorien

Kategorien (basierend auf Scott Brinkers Technologie-Landschaft):

Advertising und Promotion

Content und Erfahrung

Soziales und Beziehungen

Handel und Absatz

Data

Management

Hier ist ein sehr gutes Beispiel für Abbildung nach Kategorien von Lattice Engines

Abbildung nach Gewinn

Für Technologien, die vom ersten Kontakt des Kunden mit Ihrem Unternehmen/Ihren Produkten bis zum Kauf und darüber hinaus hilfreich sind, können Sie Ihren Stack auch nach Ihrem Gewinnprozess abbilden. Schauen Sie sich dieses Beispiel einer gewinnbasierten Abbildung von Allocadia an:

4. Verfügen Sie über einen engagierten Verantwortlichen

Wenn Sie wollen, dass die Tools in Ihrem Stack wertschöpfend sind und es auch im Laufe der Zeit bleiben, dann braucht Ihr MarTech-Stack einen engagierten Verantwortlichen, der ihn verwaltet. Ohne einen Verantwortlichen wird es schwierig, eine aussagekräftige Strategie, Durchführung und Testplanung aufrecht zu erhalten. Viele Technologien machen schneller als je zuvor beeindruckende Fortschritte – also muss jemand dafür sorgen, dass die Systeme aktuell sind und ihr volles Potenzial genutzt wird.

Sicherlich wird es von Abteilung zu Abteilung variieren, aber der engagierte Verantwortliche könnte jemand sein, der ein grundlegendes Interesse an digitalen Technologien hat und mit ihnen vertraut ist, wie zum Beispiel jemand aus Ihrem Marketing-Operations-Team. Hier bietet sich eine großartige Chance, jemandem aus Ihrem Team die Möglichkeit zu geben, auf der Karriereleiter ein Stück weiter nach oben zu klettern.

5. Besitzen Sie eine Methode und einen Plan, um den Wert der Technologie nachzuweisen

Es ist immer wichtig, dass Sie den Wert Ihrer Investitionen nachweisen können … oder sie könnten futsch sein! Daher sollten Sie ein Set an Kennzahlen oder Ergebnissen aufstellen, die den Wert jeder Technologie für Ihr Geschäft verdeutlicht. Welche Kennzahlen Sie verfolgen, hängt von der Technologie ab, die Sie einsetzen, aber einige wichtige Indikatoren sind Kostenersparnis (Zeit und Menschen), Effizienz und Ergebnisse. Welche Kennzahlen Sie auch aufstellen, wichtig ist, dass Sie klare Ziele und Benchmarks setzen. Sie müssen ganz sicher sein, dass jede Kennzahl, die Sie einsetzen, auch wirklich die Ziele misst, die Sie verfolgen.

Während wir gespannt auf das Jahr 2017 schauen und auf die Veröffentlichung der neuen Marketing-Technologie-Landschaft-Supergrafik warten, wird es wichtiger denn je zu verstehen, wie Sie am besten die neuen Technologien einschätzen. Marketing hat einen langen Weg hinter sich und es wird uns weiter nach vorne bringen, unsere Ziele fest im Blick zu haben.

Sind Sie gerade dabei, neue Technologien für 2017 auszuwerten? Teilen Sie Ihre Tipps doch in den Kommentaren.