Social Marketing

7 Arten, auf die Sie in den sozialen Medien Leads generieren

Wenn Sie den Ausdruck Lead-Generierung hören, kommen Ihnen wahrscheinlich nicht als erstes die sozialen Medien in den Sinn … aber vielleicht sollten Sie das ändern.

Laut einem IDC Whitepaper bauen 75 % der B2B-Käufer und 84 % der C-Level/VP-Führungskräfte die sozialen Medien als einen wichtigen Aspekt in ihren Entscheidungsprozess ein. Daher werden soziale Kanäle zunehmend ausschlaggebend, um mit zukünftigen und bestehenden Kunden an jedem Punkt des Kaufzyklus Beziehungen aufzubauen.

Unternehmen, die Strategien zur Lead-Generierung in die sozialen Medien einbauen, können im Verlauf des gesamten Funnels bessere Ergebnisse erzielen: Vom Etablieren eines Markenbewusstseins und der Generierung von Conversions über eine bessere Vertriebsproduktivität und ein höheres Gewinnwachstum bis hin zum Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls unter Fürsprechern und Followern. Außerdem zeigt eine aktuelle Studie von LinkedIn Pulse, dass B2B-Käufer mit ‘hoher Markenbindung’, zu 60 % wahrscheinlicher diese Marke in Betracht ziehen, kaufen und sogar mehr zahlen würden, als für die eines Wettbewerbers, zu dem sie eine ‘niedrige Markenbindung’ verspüren.

In diesem Blog erfahren Sie sieben Arten, auf die Sie in den sozialen Medien Leads generieren:

  1. Spezielle Angebote

Jeder liebt Geschenke, also überlegen Sie sich eine Verlosung oder bieten Sie Giveaways in den sozialen Medien an. Genau diese Art von Kampagnen teilen die Leute gern innerhalb ihrer sozialen Kanäle – und wenn Sie nun noch ein Teilnahmeformular einbinden, haben Sie gleich die Möglichkeit, wichtige Lead-Daten zu erhalten. Geben Sie den Teilnehmern auf jeden Fall am Ende des Formulars die Möglichkeit, dieses Angebot in ihren sozialen Kanälen zu teilen. So wird Ihr Angebot weiterverbreitet und jede Erwähnung gibt Ihnen die Chance, eine Beziehung aufzubauen und zu pflegen, indem Sie auf diese Posts reagieren.

Im Dezember 2016 hat Marketo mit Uberflip zusammen die Kampagne „12 Tage mit Uberflippigen Giveaways“ durchgeführt. Die Teilnehmer wurden gebeten, die wichtigsten Informationen über sich anzugeben (Name, Unternehmen und Job-Titel), damit sie Zugang zu exklusivem Content bekamen. Der Erfolg war beidseitig: Der Veranstalter erhielt viele neue Namen und die Teilnehmer bekamen unterhaltenden und informativen Content.

  1. Umfragen und Meinungsumfragen

Anstatt zu vermuten, was Ihrem Zielpublikum wichtig ist, fragen Sie es doch einfach! Ihre Follower können Ihnen ein Füllhorn an Wissen liefern, und Umfragen bieten den Leuten eine einzigartige Möglichkeit, ihre Meinungen zu äußern. So können Sie auf ganz hervorragende Weise nachhalten, wie die Menschen Ihre Produkte anwenden, wo vielleicht Probleme auftauchen und was die Wünsche für zukünftige Produkte sind. Sie können sogar Incentives anbieten, um die Antwortrate zu erhöhen.

Diese Twitter-Umfrage von Pam Moore, CEO und Gründerin von Marketing Nutz, hilft ihr zu verstehen, wie Ihr Publikum zu Snapchat für B2B-Marketing steht. Das Ergebnis der Umfrage kann sie dazu nutzen, um Content zu erschaffen, der sich mit diesem Thema befasst.

  1. Sag es einem Freund weiter

Das ist vielleicht nicht ganz einfach, aber wenn Sie es geschickt anstellen, können Empfehlungskampagnen sehr gut dafür geeignet sein, ihre Follower aktiv einzubinden. Gute 92 % der Käufer vertrauen den Empfehlungen ihrer Freunde oder Familienmitglieder, wie dieser  Nielsen-Report (englisch) zeigt.

Mit Hilfe einer Social App, die in Ihre Plattform für Marketing Automation integriert ist, können Sie ganz einfach eine Empfehlungskampagne starten, die sich über alle wichtigen Social-Media-Plattformen erstreckt, und so Ihre Kundenbasis schnell ausweiten. Da jede geteilte Nachricht einen speziellen Link enthält, der die Antworten zu jedem Zeitpunkt bis zur Konversion aufzeichnet, können Sie genau Fortschritt und Effektivität der Kampagne nachverfolgen und so verstehen, wie Ihre potenziellen Kunden bei der Weiterverbreitung helfen.

Hier ist ein Beispiel für eine Empfehlungskampagne, die wir 2015 für unser jährliches Event, Marketing Nation Online, durchgeführt haben. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, ihre Freunde über die sozialen Medien zu empfehlen, die dafür einen Amazon-Gutschein gewinnen konnten.

  1. Rabattcode

Flash-Deals und Rabattcodes sind eine großartige Möglichkeit, um das Markenbewusstsein zu steigern und Nachfrage zu erzeugen. Fügen Sie nun noch einen starken Call-to-Action und etwas Zeitdruck hinzu und geben Sie den Leuten das Gefühl, dass sie ganz schnell und dringend auf Ihre Kampagnen reagieren müssen. Viele Anbieter von Konsumgütern nutzen dieses System, um gegen den massiv steigenden Trend anzukämpfen, dass immer mehr Produkte im Einkaufswagen bleiben und nicht gekauft werden. Doch auch im B2B-Bereich ist diese Methode sehr wichtig

So hat zum Beispiel das Content Marketing Institut potenziellen Teilnehmern ihrer Konferenz die Chance geboten, durch einen limitierten Rabattcode 100 $ der Teilnahmegebühr zu sparen. Wollen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Rabattcodes ermöglichen es Ihnen, Ihr Attributions-Reporting noch detaillierter durchzuführen: Wenn Sie jedem sozialen Kanal einen eigenen Code zuordnen, können Sie ganz genau verfolgen, von welcher Plattform der meiste Zustrom kommt.

  1. Bewerben Sie Gated Content

Gated Content, also Content, der nur per Registrierung zugänglich ist, ist eine der einfachsten Möglichkeiten, um Leads zu generieren. Social Media ist ein großartiges Megaphon, um Ihre Inhalte in die Welt hinauszuposaunen. Wenn Sie nun Posts entwickeln, mit denen Sie die Leser zu einer Landing Page mit Registrierungsformular führen, können Sie neue Leads generieren und die existierenden in Ihrer Marketing-Datenbank pflegen. Der kritischste Punkt an dieser Methode: Sie müssen ganz sicher sein, dass der Inhalt Ihrer Social Posts wirklich das Interesse Ihrer Follower weckt. Nutzen Sie Bilder, gifs oder Statistiken, um Ihre Story visuell zu erzählen. Guy Kawasaki von canva.com sagt: „Jeder Post, wenn es keine Antwort oder ein Kommentar ist, sollte ein Bild oder Video enthalten. Das ist eines der wichtigsten Dinge, das Sie immer im Hinterkopf haben sollten.“

Die meisten Leads entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie eine Seite lesen und persönliche Informationen herausgeben wollen. Halten Sie Ihre Landeseiten also einfach und mit schlichtem Design, um Ihre Leads nicht abzuschrecken. Hier ist ein Beispiel von einem der letzten Posts von Marketing Profs, der zu ihrer virtuellen Konferenz führt. Es ist ganz deutlich, was die Nutzer erwartet, wenn sie sich hindurchklicken, und die Gestaltung ist auffällig und passt zum Inhalt.

  1. Führen Sie einen Tweet-Chat oder Live Stream durch

Gehen Sie live und nutzen Sie eine großartige Möglichkeit, mit Ihren Followern in Echtzeit zu kommunizieren. Beantworten Sie Fragen, sammeln Sie Feedback und wecken Sie ein Bewusstsein für Ihre Produkte oder Dienstleistungen – Live Chats geben Ihnen die Möglichkeit, sich und Ihre Marke als Branchenführer zu positionieren. Sie können den Traffic auch kanalübergreifend steuern, indem Sie die Teilnehmer zu Markeninhalten, Landeseiten oder Angeboten leiten. Fantastisches Beispiel: Die Teilnahme von  Hootsuite am #TwitterSmarter Tweet-Chat im Dezember 2016.

Im letzten Jahr haben wir unser #marketochat Programm gestartet. Es handelt sich um einen zweiwöchentlichen Tweet-Chat mit unseren Partnern, Kunden und Influencern. Bis jetzt ist das eine großartige Art und Weise, unser einzigartiges Fachwissen herauszustellen und Beziehungen zu den Teilnehmern aufzubauen. Eine Möglichkeit, wie man Engagement verstärken kann, besteht darin, am Ende von jedem Chat eine Liste der Teilnehmer aufzustellen und diesen dann die Ankündigung für den nächsten Tweet-Chat zu schicken.  Zusätzlich erstellen wir mit Storify eine Zusammenfassung aller Tweet-Chat-Antworten und posten diese zum bequemen Lesen. Durch das neue Twitter Moments haben Sie diese Möglichkeit direkt innerhalb der Plattform. Weiterhin haben wir herausgefunden, dass es uns bei der Bindung der Follower hilft, wenn wir direkt nach Chat-Ende über Twitter personalisierte Einladungen zu den nächsten Chats versenden.

  1. Bezahlte Social Ads

Durch aktuelle Updates vieler Algorithmen für soziale Netzwerke ist die Werbung auf Social-Media-Plattformen wichtiger denn je geworden. Diese Updates sollen das Nutzererlebnis verbessern, indem Nutzer mehr persönlich  relevanten Inhalt und weniger Werbung sehen. Für Sie als Marketer bedeutet das, dass Sie Ihre organischen Posts mit bezahlter Werbung unterstützen müssen, damit Ihre Posts gesehen werden. Jede soziale Plattform hat ihre speziellen demographischen Kriterien, auf die Ihre Ads zielen können (wie z. B. Ort, Berufsbezeichnung, Alter, Branche, Geschlecht). Setzen Sie die richtige Plattform und Targeting-Möglichkeiten durchdacht ein um sicherzustellen, dass Sie genau das Zielpublikum erreichen, das Ihren Content wertvoll findet, anstatt Ihr Budget für Werbung nach dem Gießkannenprinzp auszugeben.

Wenn Sie Ihre Posts bewerben, achten Sie darauf, einen starken CTA einzubinden, um das meiste aus Ihrer Investition herauszuholen und Konversionen zu generieren. Sie können zum Beispiel Ihre Follower dazu animieren, etwas herunterzuladen, an einem Webinar teilzunehmen oder sich über ein neues Produkt zu informieren. Sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass diejenigen, die Ihre Anzeige sehen, etwas zum Klicken haben – so wie wir es mit unserer letzten Facebook-Ad gemacht haben, um unseren neuen  Definitive Guide to Social Media Marketing (englisch) zu promoten.

Sind Sie noch nicht so ganz davon überzeugt, Social Media als Lead-Generator zu nutzen? Dann überzeugt Sie vielleicht die treffende Aussage von Michael Stelzner: „Soziale Netzwerke sind der schnellste und preiswerteste Weg, um Leads zu generieren – und zwar ohne Ausnahme.“

Nutzen Sie bereits erfolgreich Social Media zur Lead-Generation? Erzählen Sie uns davon in den Kommentaren