Entdecken Sie mächtige Webseiten-Analysen, die echten Mehrwert bringen

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Posted: Juni 24, 2016 | Marketing Metrics

Wenn Sie bisher Ihre Webseiten-Analyse noch nicht verfolgen, wird es Zeit, hier aktiv zu werden. Im Gegensatz zu traditionelleren Marketing-Channels ist die Analyse des Webs und Ihrer Website direkt, spezifisch und messbar. Was genau ist eigentlich Webseiten-Analyse? Eine gute Definition, die ich oft benutze, ist: „Die qualitative und quantitative Analyse Ihrer Website und der Ihrer Mitbewerber, um die Unternehmensergebnisse für alle Kanäle – online und offline – kontinuierlich zu optimieren.“

Kurz gesagt: Sie brauchen sich nicht mehr auf den guten alten Glauben zu verlassen. Jetzt können Sie Daten nutzen um die Dinge zu messen, die Ihrem Unternehmen Gewinn bringen. Die Vorteile einer aussagekräftigen Webseiten-Analyse sind unter anderem steigende Verantwortung innerhalb Ihrer Abteilung, schnelleres Entdecken der besten Lösungen und bessere Geschäftsergebnisse durch vereinfachte Entscheidungsfindung.

Beantworten Sie die richtigen Fragen

So, jetzt geht es aber richtig los. Für den Anfang müssen Sie die grundlegendsten Elemente der Aktivität auf Ihrer Site verfolgen. 75 % der Daten, die Sie brauchen, wird von einem kleinen JavaScript Code in der Fußzeile Ihrer Website gesammelt. Platzieren Sie dort einfach nur den Code, den Sie von einem kostenfreien Service wie Google Analytics oder Yahoo Web Analytics erhalten, oder lassen Sie das ein Tag-Manager-Tool für Sie erledigen. Behalten Sie im Hinterkopf, dass das nur der Anfang ist. Website-Analytics-Tools helfen Ihnen typischerweise nur dabei, das „Was“ zu beantworten:

  • Was sind die 10 am häufigsten besuchten Seiten?
  • Was sind die 10 am besten verkauften Produkte?
  • Was sind die beliebtesten Downloads?

Das ist zwar für den Anfang nicht schlecht, aber um wirkliche Verbesserung bei Ihrer Umsatzentwicklung zu forcieren, müssen Sie das „Warum?“ beantworten können:

  • Warum wurden diese 10 Seiten angeschaut?
  • Hätten diese Seiten in den Top 10 sein sollen?
  • Welche hätten dort sein sollen und warum waren sie es nicht?

Diese Fragen sind enorm wichtig für Ihr Unternehmen und ein Must-have für jeden Digital Marketer, den es gibt. Um nun das „Warum“ Ihrer Website-Performance herauszufinden, bauen Sie diese fünf Prozesse ein:

1 Web-Aktivitäten-Analyse

Wie wir weiter oben schon angesprochen haben, zeigt Ihnen diese Analyse, die ganz einfach durch Tools wie Google Analytics oder Yahoo Web Analytics erstellt wird, was auf Ihrer Webseite passiert. Indem Sie einfach nur einen Tag zu Ihrer Website hinzufügen, erhalten Sie fast grenzenlose Mengen an Besucherdaten. Diese helfen Ihnen, bestimmte Dinge besser zu verstehen, so wie welche Seiten funktionieren, was Ihre Besucher mögen und was nicht, woher sie kommen, zu welcher Tageszeit sie vorbeischauen, über welche Seiten oder Anzeigen sie zu Ihnen gekommen sind und so weiter und so fort. Daraus können Sie nun Schlussfolgerungen ziehen und Denkmodelle formulieren, die Ihre Test- und Web-Strategie formen – einfach fantastisch!

2 Konvertierungs-Analyse

Jetzt, da wir verstanden haben, was passiert ist, müssen wir auch noch wissen, wie viel und für wen. Das ist der Punkt, an dem wir die Web-Aktivitäten den online- und offline-Konvertierungen zuordnen. Unsere gesamten Daten der online-Konversion können wir weiterhin von Google Analytics oder Yahoo Web Analytics bekommen, aber an die offline-Daten zu kommen, ist ein bisschen komplizierter. Eine komplette Marketing-Automations-Lösung kann diese Herausforderung durch Integration in verschiedene CRM meistern und die offline-Konvertierungsdaten in Ihre Marketing-Datenbank zurückrollen. Auf welche Art sie das auch erreichen, verknüpfen Sie Ihre Anstrengungen im Digital Marketing an die Gewinn-Daten sowohl aus dem online- als auch aus dem offline-Bereich.

3 Analyse der Kundenpräferenz

Während Ihrer Analyse sollten Sie die Stimme Ihrer Kunden laut und deutlich hören. Um genau zu sein, sollte jeder Web-Marketer drei Kernfragen über seine Besucher beantworten können: „Warum sind Sie hier?“, „Haben Sie das gefunden, weshalb Sie hierher gekommen sind?“ und „Wenn nicht, warum nicht?“ Diese Antworten werden tiefe Einblicke in Ihre Kunden und Ihre Website liefern. Sie finden vielleicht heraus, dass Ihre Besucher aus Gründen zu Ihnen kamen, die Sie sich auch in Ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können. Erst, nachdem Sie die Gründe verstanden haben, werden Sie in der Lage sein, die Bedürfnisse Ihrer Kunden besser zu befriedigen und mehr Gewinn für Ihr Unternehmen einzufahren. Um diese Fragen zu beantworten werden typischerweise Umfragen hinzugezogen, die in zwei verschiedenen Formaten einen kleinen Prozentsatz der Besucher befragen:

  • Websitebezogene Umfragen: um die Erfahrung während der gesamten Sitzung zu beurteilen. Diese Umfragen erscheinen normalerweise als Pop-up zu Anfang oder zum Ende des Besuchs. Websitebezogene Umfragen sind sehr nützlich, um die Makro-Ebene zu verstehen – übergreifende Dinge, die vielleicht falsch laufen, so wie Nutzererlebnis, Navigationselemente und die generelle Effektivität der Site.
  • Unterseitenbezogene Umfragen: um die Mikro-Themen zu erfassen. Diese Umfragen sind normalerweise ein Teil bestimmter Seiten und werden mit einem plus-Zeichen geöffnet. Durch Umfragen, die sich auf Unterseiten beziehen, sammeln Sie Informationen über Micro-Konvertierungen, die Effizienz der Transaktionen sowie die generelle Erfahrung mit individuellen Seiten Ihrer Website.

4 Experimentieren und Testen

Das ist ein maßgeblicher Schritt, um Ihre Website dahingehend zu verstehen, was funktioniert und was nicht. Nur durch Experimentieren und Testen können Sie bestimmen, wie Sie Ihre Website verbessern und optimieren können. Typische Testmethoden sind A/B-Tests und multivariate Tests. Beim A/B-Test tauschen Sie eine Seite gegen eine andere aus, um zu sehen, welche besser angenommen wird. Multivariate Text führen das gleiche für einen oder mehrere Bereiche einer Seite durch. Das ermöglicht Ihren Kunden ein gewisses Mitspracherecht, wie Ihre Website sich weiterentwickeln wird, denn die Ergebnisse richten sich präzise nach ihrem Verhalten.

5 Mitbewerber-Intelligenz

Wenn Sie verstehen, wie Ihre Mitbewerber sich im Markt behaupten, erhalten Sie eine Fülle an Erkenntnis für Ihr eigenes Unternehmen, denn es setzt die Messbarkeit Ihrer eigenen Leistung in einen Kontext. Wissen Sie zum Beispiel, wer die Kunden Ihrer Mitbewerber sind, wie der Kundestamm demographisch zusammengesetzt ist oder aus welcher Quelle die Leads kommen? Wissen Sie, wie viele Besucher die Mitbewerber haben, wie lange sie auf den Seiten bleiben und welche Absprungrate vorherrscht? Die Fähigkeit, die Performance Ihrer Mitbewerber im Web im Vergleich zu Ihrer eigenen zu verstehen ist entscheidend für Ihren Erfolg auf dem Internet-Marktplatz. Vielleicht sagen Sie in diesem Moment zu sich selbst: „Aber meine Mitbewerber werden mir ihre Daten ja wohl nicht geben!“ und Sie haben recht: Ihre Mitbewerber werden das nicht tun, aber hier finden Sie viele Tipps für gute Einblicke in das Verhalten Ihrer Mitbewerber und deren Besucher. Schauen Sie sich in Ruhe um, die Tools sind überwiegend kostenlos.

Wenn Sie diese 5 simplen Kennzahlen verfolgen, können Sie eine wirkliche Website-Analyse durchführen und handfesten Wert für Ihr Unternehmen schaffen – und ich rede hier von klingender Münze, meine Freunde.

Haben Sie schon wichtige Erkenntnisse durch die oben genannten Kennzahlen gesammelt? Ich würde mich freuen, mehr darüber in den Kommentaren zu erfahren.

 

Jamie Lewis

Jamie Lewis ist Senior Solution Consultant bei Marketo und arbeitet seit über 15 Jahren im Bereich CRM und Marketing-Automation. Er arbeitet eng mit Marketingagenturen und MSPs zusammen, die Marketo dabei unterstützen, seinen Kunden stets die neusten Marketing-Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Sein Schwerpunkt liegt im Consulting für die Themen Engagement-Marketing-Strategien und beste Praktiken, hierbei besonders Top-of-Funnel-Lead-Generation über Soziale Plattformen.

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