Die Basics, um durch Social-Media Ihren Web-Traffic anzuheizen

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Posted: Juni 1, 2016 | Social Marketing

Social-Media-Marketing hat für B2B-Unternehmen oft nur eine Bedeutung: das Generieren neuer Leads.

Aber was tun Sie mit diesen Leads? Irgendwann möchten Sie doch, dass diese Leads Ihre Website und andere Internetquellen besuchen, wo sie mehr von Ihren Inhalten sehen, zu begeisterten Lesern oder Zuschauern werden und schließlich in Ihren Sales Funnel gelangen können. Der Trick ist: Ihr Social-Marketing sollte sicherstellen, das das passiert.

Nur, weil Sie zukünftige Kunden auf Linkedin, Facebook oder Twitter finden, heißt das noch lange nicht, dass diese ernsthaft Ihre Produkte oder Dienstleistungen in Betracht ziehen, so lange sie nicht direkt dazu aufgefordert werden. Mit einer ausgeklügelten Social-Media-Management-Strategie können Sie für Ihre Follower ein Erlebnis schaffen, das sie automatisch zu Ihren angebotenen Leistungen lotst – und so Ihre Besuchszahlen erhöht.

Die Besuchszahlen sind eine der Schlüsselkennzahlen, die sich auf den Social ROI auswirken. Tatsächlich berichtet Shareaholic dass fast ein Drittel der Webseitenbesucher über soziale Medien kommen – Tendenz steigend. Aus diesem Grund ist der Besucherstrom sozialer Medien etwas, das B2B-Marketers auf jeden Fall im Griff haben müssen. Hier sind drei Möglichkeiten, wie Sie Ihren Web-Traffic über Ihre Social-Marketing-Leistungen steigern können:

  1. Machen Sie Ihre Webseiten Social-Media-gerecht

Sehr wahrscheinlich haben Sie bereits eine Internetpräsenz. Und wenn das so ist, haben Sie auch Texte auf Ihren Seiten, die dazu dienen sollen, Interessenten Ihre Produkte und deren Vorteile überzeugend vorzustellen. Wahrscheinlich haben Sie auch eine Menge Material für Ihren Unternehmensblog kreiert. Doch keines dieser Dinge sollte in einem Vakuum existieren. Auch mit noch so sorgfältiger SEO-Optimierung müssen Sie kontinuierlich auf Ihre Webpräsenz aufmerksam machen. Und hierfür sind die sozialen Medien oft das perfekte Mittel.

Eine Unmenge potenzieller Käufer tummelt sich täglich in den sozialen Kanälen, und die dort aktiven Unternehmen ziehen sie auf ihre Webseiten – warum also nicht auch Sie? Auch Ihr Unternehmen kann dazugehören – doch zuerst muss Ihre Internetpräsenz auf die sozialen Medien zugeschnitten sein. Und das gelingt so:

  • Nutzen Sie Share-Buttons für Ihre Blog-Inhalte. Durch diese Schaltflächen kann jeder Leser Ihre Inhalte mit einem Klick in den sozialen Netzwerken seiner Wahl teilen. Das Ergebnis? Freunde und Geschäftspartner Ihres zukünftigen Kunden bekommen Ihren Inhalt angezeigt und sind vielleicht neugierig genug, sich auch einmal durchzuklicken.
  • Binden Sie konkrete Aufforderungen (Calls-to-action) zum Teilen in Ihre Blogbeiträge ein. Leser können die Share-Buttons leicht übersehen, also sollten Sie ganz deutlich darauf aufmerksam sein, dass das Teilen erwünscht ist. Beispielsweise ermuntern einige Plug-ins die Leser zum „Tweeten“, um Ihren Inhalt auf Twitter zu teilen und somit Ihre Sichtbarkeit dort zu erhöhen. Auch Plug-ins, die durch Pop-ups oder Fly-overs zum Teilen auffordern, sollten Sie in Erwägung ziehen.
  • Erlauben Sie Kommentare – und antworten Sie darauf. Es gibt immer noch Firmenblogs, die Kommentare der Leser fälschlicherweise unterbinden. Natürlich kann es ein bisschen anstrengend sein, sich mit Spammern auseinanderzusetzen, aber trotzdem wollen Sie ja, dass zukünftige Kunden auf Ihre Inhalte antworten, damit nach und nach eine Beziehung entstehen kann.
  • Verlinken Sie innerhalb Ihres Contents ganz natürlich auf Ihre Profile oder Diskussionsgruppen. Wenn es Ihnen gelingt, über Ihre Social Channels fortlaufende und ganz natürliche Diskussionen mit (zukünftigen) Kunden zu führen, können Sie gelegentlich ganz subtil in Ihren Blogbeiträgen darauf hinweisen. Erwähnen Sie zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle beiläufig, dass es zu dem Thema auch private Diskussionsgruppen auf LinkedIn, Google+ oder ähnlichen Plattformen gibt, oder verlinken Sie auf einen beliebten Post mit hoher Reaktionsquote.
  • Teilen Sie Ihre Links zu Sozialen Netzwerken überall. Social Links sind nicht nur für Ihre Blogbeiträge gedacht. Informieren Sie Ihre Kunden und zukünftigen Kunden in jedem Content, den Sie zur Verfügung stellen, dass Sie auch in den Sozialen Medien vertreten sind. Möglichkeiten hierzu gibt es durch Links neben Videos, in E-Mail-Newslettern, in Infografiken oder anderen Veröffentlichungen. Denken Sie immer daran: Je mehr Social Followers Sie einbinden können, desto mehr Verknüpfungen stellen Sie zu Ihren Inhalten her.

Legen Sie von Anfang an fest, dass alle Ihre Webauftritte mit Ihrer Präsenz in Sozialen Medien verbunden werden, und zwar auch für alle Ihre Filialen. Nicht nur, weil künftige Kunden das wollen und erwarten, sondern weil so Ihr Standing in den Sozialen Netzwerken in ein Gesamtsystem eingebunden wird, das zukünftige Kunden auf Ihre Website leitet.

  1. Nutzen Sie Ihre Posts gezielt dazu, mehr Web-Traffic zu generieren

Sobald Sie Ihre Website mit Ihren Sozialen Profilen verknüpft haben, ist es Zeit für den nächsten Schritt: Schauen Sie sich Ihre Posts an und sorgen Sie dafür, dass sie die Follower auf Ihre Seite bringen.

Natürlich zielen Sie darauf ab, eine gute Mischung aus aktiver Teilnahme und dem schlichten Vorhandensein Ihrer Marke im jeweiligen Netzwerk zu erreichen, während Sie kontinuierlich über Ihre Webseite die Follower in Ihren Verkaufstunnel leiten. Trotzdem gibt es einige Tipps, wie Sie ganz sicher durch Social Posts den Traffic in Ihre Richtung dirigieren können:

  • Nutzen Sie Social Posts im bekannten Umfeld, um den Traffic zu eingeschränkt verfügbarem Content zu leiten. Durch Ihr weiterführendes Material – sei es eBooks, White Papers oder informative Research-Reports – bringen Sie Ihre Follower dazu, mehr in Ihre Marke zu investieren und Sie als einen Branchenführer anzusehen. Wie aber kommen die Leser an dieses Material? Durch einen Social Post, der sie zu Ihrer jeweiligen Landing Page bringt. Nehmen Sie sich Ihren Social-Media-Kalender vor und konzentrieren Sie sich darauf, solche Posts einzubauen, die gezielt zu eingeschränkt verfügbarem Content leiten. Wenn Sie ganz mutig sind, generieren Sie speziellen Content, der ausschließlich über die Sozialen Medien abgerufen werden kann. Schauen Sie sich vorher aber Ihre Kundenprofile und die am besten laufenden Sozialen Plattformen in Hinsicht auf Engagement- und Konversionsraten an um zu entscheiden, ob die Idee sich lohnt.
  • Nutzen Sie Keywords. Wenn Sie Keywords und Schlüsselsätze in Ihrem Social Content einsetzen, können Sie interessierten Lesern helfen, Sie über die Suchfunktionen der Netzwerke zu finden (ganz zu schweigen von den SEO-Vorteilen, die Sie nebenbei mitnehmen). Das kann den Traffic in Ihren sozialen Netzwerken erhöhen. Auf Facebook können Sie gezielt nach Industrie-relevanten Ausdrücken suchen und sehen, welches die derzeit beliebtesten sind. So stoßen Sie gleichzeitig auf Keywords, die Sie vielleicht in Ihrem Content verwenden wollen, und auf zukünftige Kunden, mit denen Sie sich vernetzen können. Für Twitter können Sie auf Seiten wie org die Hashtags nach Beliebtheit sortieren, so dass Sie auf einen Blick erkennen, welche relevanten Hashtags den größten Zulauf erhalten.
  • Nutzen Sie Werbung. Social-Media-Anzeigen sind ein direkter Weg, um Traffic auf Ihrer Webseite zu bekommen. Wenn Sie darauf abzielen, den Social Traffic einer bestimmten Filiale zu pushen, dann setzen Sie auf Bilder, die in Kombination mit einer relevanten Bildüberschrift die Aufmerksamkeit Ihrer zukünftigen Kunden auf den Post lenken.
  1. Optimieren Sie Ihre Website und Social-Strategy anhand Ihrer Resultate

Wenn Sie alle Tipps befolgt haben, ist Ihre Webseite nun auf jede erdenkliche Weise mit Ihren Sozialen Profilen verbunden, und Ihre Leads könnten sie nicht mal dann übersehen, wenn sie es nach Kräften probieren würden. Außerdem haben Sie einige Ergebnisse in Bezug auf Social-Media-Posts, die extra dazu dienen, um Leads zu Ihrer Seite zu leiten. Jetzt ist es an der Zeit, beides zu optimieren.

Als erstes sollten Sie nun Ihre Webseite noch einmal daraufhin anschauen, ob sie dazu geeignet ist, Interessenten zu Kaufinteressierten und letztendlich zu Kunden zu machen. Setzen Sie Webseiten-Analyse ein um herauszufinden, welche Blogbeiträge am besten funktionieren und welche Webseiten den meisten Traffic haben. Daraus können Sie ableiten, welcher Content am besten ankommt und in Zukunft mehr von diesen Inhalten und zu diesen Themen schreiben. Darüberhinaus ist es immer sinnvoll, A/B-Tests zu Ihren Webtexten, spezifischen Elementen Ihrer Landeseiten und anderen Aspekten Ihrer Website durchzuführen – nämlich um ganz sicher zu gehen, dass jedes Detail so effizient ist, wie man es von einem Mittel, das Konversion vorantreiben soll, erwarten kann.

Wenn es darum geht, den Social-Media-ROI auszuwerten, gibt es drei nützliche Kennzahlen (unter vielen), die Sie besonders beachten sollten:

  • Social Traffic: Schlicht und einfach gesagt, erkennen Sie durch Ihre Social-Traffic-Zahlen welche Social Posts den meisten Zustrom auf Ihre Website bringen – und vor allem wie viel
  • Klickrate: Diese Kennzahl zeigt Ihnen, welche Posts die meisten Klicks erhalten. Gibt es Posts, die entgegen Ihrer Erwartung kaum Aufmerksamkeit bekommen? Vielleicht ist es sinnvoll, an der Überschrift zu feilen, ein mitreißendes Foto einzufügen oder etwas Anderes zu verändern, wodurch Ihre Follower angesprochen werden.
  • Konversion: Jeder gute Marketer weiß, was ein Lead ihm wert ist. Indem Sie Konversionen aus dem Social Channel verfolgen, können Sie genau bestimmen, wie viele Leads – und wie viel Geld – Social Media für Sie generiert.

Ein hochgradig effektives Tool zur Analyse von Social Media (insbesondere eines, das sich mit Ihrer Marketing-Automation-Plattform ‚unterhalten‘ kann) ist Ihr perfekter Partner, um den Einfluss von Social Media auf Ihren Web-Traffic zu beurteilen.

Steigern Sie Social Traffic und beweisen Sie, dass die Versprechen der Sozialen Medien wahr sind.

Wenn Sie die Menge an qualifiziertem und zielgerichteten Web-Traffic steigern, machen Sie sich beliebt als derjenige, der eine effektive Digital-Marketing-Initiative durchgeführt hat. Wenn Sie aber zeigen können, dass der Traffic aus dem Social-Media-Channel kommt, liefern Sie hieb- und stichfeste Beweisen dafür, dass Social-Media-Marketing wertvoll ist. Leads werden zu Kunden, die Verkaufszahlen des Unternehmens steigen. Und mit genügend „Marketing-Muskelschmalz“ kann Social Traffic ein Selbstläufer darin werden, das Wachstum Ihrer Marke zu fördern.

 

Daniel Kushner ist ein B2B-Marketingexperte und derzeit CEO von Oktopost. Er ist bereits seit über 10 Jahren in diesem Bereich tätig und hat mehrere Online-Marketing-Abteilungen internationaler Unternehmen erfolgreich geleitet.

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