Content Marketing

Die drei A des Content-Marketing

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Jeder Content-Marketer weiß genau, wie schwierig und anstrengend es ist, fantastischen Content zu generieren. Und damit meine ich nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Blut, Schweiß und Tränen, die in ein herausragendes Stück Content einfließen – von der ersten Idee bis zur Vollendung. Und nachdem Sie nun die ganze Anstrengung auf sich genommen und diesen unglaublichen Content erstellt haben, wollen Sie natürlich auch nicht, dass er schal wird wie ein Glas Cola, das jemand auf der Theke vergessen hat.

Das ist genau der Moment, an dem die drei A des Content-Marketing ins Spiel kommen: Sie bringen Ihren Content wieder zum Prickeln und Sprudeln und verlängern das Haltbarkeitsdatum von jedem Content-Element ganz gewaltig.

Damit Sie also das meiste aus Ihrem Content machen, behalten Sie die drei A im Hinterkopf:

Abändern: Ständig neue Inhalte zu generieren kann sehr ermüdend sein. Schauen Sie sich Ihre bestehenden Content-Elemente einmal an und denken Sie dann an die, die Sie noch generieren wollen. Fragen Sie sich: „Wie kann ich die bestehenden Informationen abändern?“ Abändern können Sie Ihre Elemente zum Beispiel, indem Sie aus einem eBook eine Infografik erstellen, sich von einem Handbuch zu einer Checkliste inspirieren lassen … Sie sehen, worauf ich hinaus will. Der Trick beim Abändern ist es, Ihren Lesern verschiedene Möglichkeiten zu geben, sich mit Ihrem Content auseinanderzusetzen – arbeiten Sie smarter, nicht unbedingt härter.

Auffrischen: Es ist unvermeidbar, dass Sie Content generieren, der irgendwann etwas abgestanden ist. Das kann am Design liegen oder daran, dass einige der Prognosen, Statistiken oder Technologien überholt sind. Eine Möglichkeit, das zu beheben, ist das Auffrischen. Bevor Sie damit anfangen, schauen Sie sich das Content-Element aber sehr kritisch an und entscheiden Sie, ob es sich lohnt, Zeit in das Auffrischen zu investieren – hatte es zum Beispiel sehr viele Zugriffe oder eher nicht?

Haben Sie sich einmal dafür entschieden, dass das Auffrischen sinnvoll ist, ermitteln Sie die Aspekte des Inhalts, die den Content abgestanden und „muffig“ erscheinen lassen. Ersetzen Sie veraltete Ausdrücke oder Ausdrucksweise durch frischere, suchen Sie nach neuen Statistiken, die die alten abgelöst haben und besorgen Sie sich aktuelle Zitate und sonstige Beiträge zu Ihrem Thema von Experten. Und nebenbei gesagt sollten Sie auch nicht unterschätzen, wie viel Wirkung ein schlichtes Neudesign erzielt.

Ausmustern: Auch, wenn Sie alles tun, um Ihren Content sorgfältig und immer wieder ansprechend zu verpacken – irgendwann wird auch ehemals guter Inhalt einfach ungenießbar. Content, der das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, kann Ihrer Marke wirklich schaden und im Endeffekt alles Positive, das er zu Anfang ausgelöst und bewirkt hat, verderben. Damit Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum Ihres Content nicht überschreiten, fragen Sie sich Folgendes: Funktioniert das Content-Element gut? Konzentriert sich der Inhalt auf Berichte oder Ideen, die gar nicht mehr zutreffen? Wurde der Content ursprünglich für einen bestimmten Moment generiert, der nun schon längst vorbei ist? Und – am allerwichtigsten – interessiert sich meine Zielgruppe überhaupt noch für dieses Thema?

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