Lieber Marketer, sprechen Sie eigentlich IT?

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Posted: März 10, 2015 | Marketing Automation

Mit der Technik ist es eine Krux. Wir sind auf sie angewiesen, zugleich steckt in dem Spruch „Der Computer löst Probleme, die man ohne ihn nicht hätte“ durchaus ein Fünkchen Wahrheit. Denn auch wenn PCs, Smartphone oder Tablet eine Vielzahl an Daten speichern, die unser Gehirn gar nicht mehr verarbeiten könnte, lässt unsere Begeisterung spürbar nach, sobald die Technik mal wieder nicht so funktioniert wie sie soll. Die Auftragsbestätigung mit einem Emailklick an Kunden oder Dienstleister versenden – ohne Computer ein schwieriges Unterfangen. Oder versuchen Sie mal das neueste Unternehmensvideo auf youtube hochzuladen, wenn das Flash-Plugin nicht funktioniert. Auch das kein Vergnügen.

Aus Sicht eines IT-Experten stellt sich die Situation allerdings vollkommen anders dar: Hier ist der Nutzer die größte Bedrohung für die mühsam aufgebaute IT-Infrastruktur. Dieser klickt im Internet arglos irgendwelche Webseiten an und holt so Viren und Trojaner ins Firmennetzwerk, verändert Computereinstellungen nach Belieben und. Kurzum: Zwischen Marketing und IT liegen mitunter Welten.

Kniffelig wird es dann, wenn Marketing und IT-Abteilung zusammenarbeiten sollen. Beispielsweise weil das Marketing ein neues Analysetool benötigt und die IT für die Programmierung der Software mit ins Boot holt. Bei der Kommunikation der Ziele und Anforderungen auf der einen Seite, sowie des technisch Möglichen auf der anderen Seite ist es nicht leicht, eine gemeinsame Sprache zu finden. Es gibt durchaus einige Beispiele, bei denen die Zusammenarbeit damit endete, dass eine fertige Lösung eingekauft wurde weil intern vermeintlich das Know-How fehlte. Obwohl auch in diesen Fällen die Rücksprache mit einem IT-Verantwortlichen für eine erfolgreiche Integration in das bestehende System sinnvoll gewesen wäre…

Die gute Nachricht: Die Kluft zwischen Marketing und IT ist kleiner gedacht

Was ist also die Lösung? Zum Glück lassen sich „Sprachschwierigkeiten“ zwischen Marketing und IT mit einigen Tipps überwinden:

  • Ziele genau (er)klären: Beschreiben Sie der IT Ihre Ziele und präzisieren Sie somit die Anforderungen an das gewünschte Tool. Die IT-Abteilung wird diese mit den bestehenden Voraussetzungen abgleichen und eine Checkliste erstellen. Diese Checkliste hilft dann bei der Auswahl geeigneter Lösungen – sei es durch Eigenprogrammierung oder bei Anfragen an externe IT-Anbieter.
  • Einwände beachten: Wenn die IT „nein“ sagt hilft es nicht, den Einspruch zu übergehen und selbst zu entscheiden, was man will. Denn wenn anschließend etwas schief geht, ist die Bereitschaft für weitere Unterstützung sehr gering. Vielmehr hilft es, gemeinsam zu besprechen, warum eine Lösung (nicht) passt. Meist sprechen Sicherheitsbedenken oder Probleme bei der Integration in das bestehende IT-Umfeld dagegen. Manchmal können Übergangslösungen gefunden werden, die den Zweck erfüllen bis eine gute Alternative gefunden wird.
  • Bestechung: Selbstverständlich nicht mit Geld, sondern mit Respekt. Denn IT’ler haben ohnehin einen der undankbarsten Jobs im Unternehmen. Wenn alles glatt läuft, werden sie nicht wahrgenommen. Wenn aber die Technik nicht mitspielt, kriegen sie den gesammelten Frust ab. Insofern ist Verständnis für den anderen und ein „Danke“ oft der erste Schritt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit.
  • Lernen Sie IT zu sprechen: Bei der Auswahl neuer Technologien muss auf IT-Seite zunächst die Kompatibilität zu bestehenden System geprüft werden. Fügt sich die gewählte Lösung in die bestehende IT-Landschaft ein? Passt sie zu den Sicherheitsstandards des Unternehmens? Wird das Thema Datenschutz ausreichend berücksichtigt? Wieviel Aufwand muss noch in die Anpassung an die Anforderungen gesteckt werden? All diese Fragen sollten eindeutig und technisch präzise geklärt werden – denken Sie sich ein und vertrauen Sie nicht nur auf hübsche Bildchen aus irgendwelchen Produktdemonstrationen.

Egal ob Sie lediglich neue Bildbearbeitungswerkzeuge benötigen oder auf Marketing Automatisierung umsteigen wollen – nehmen Sie Ihre IT mit auf diese Reise. Tauschen Sie sich über Ziele aus, hören Sie auf Ratschläge und versuchen Sie, eine gemeinsame Sprache zu finden. Ansonsten bricht Ihnen entweder das technische Rückgrat weg oder Sie müssen mit einen Lösung vorlieb nehmen, die zwar wunderbar in die bestehende IT-Landschaft passt, aber eben nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Denn auch wenn sie uns manchmal den letzten Nerv kostet lässt sich vieles mit guter IT-Infrastruktur besser gestalten und es gilt: Der Computer löst durchaus Probleme.

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